Bericht des Teams der Eustaff - Etappe F20 Wörth-Offendorf (F)

Hier ein Bericht vom Team F20, Wörth (bei Karlsruhe) - Offendorf (nördl. Strassbourg).

Das Internationale Eustaff-Team F20:

Christof Waas aus Österreich auf Optima Baron

Andreas Hentze aus Stuttgart auf Nils Palm Wind (Bgl. Streetmachine classic)

Peter Schmidt aus Weingarten bei Karlsruhe auf Streetmachine classic

Hanno Hirsch aus Karlsruhe auf Jive FWD

Am Freitag Abend (20.89.) holte Peter Christof und Andy vom Bahnhof ab und brachte sie zu mir, wo wir dann mit Kräusenbier feuchtfröhlich die Vorfreude auf die Staffel zelebrierten. Nach einer kurzen Nacht waren wir dann um 7:00 morgens auf den Beinen, geplante Übergabe war laut Planung um 9:40 am Samstag morgen. Aber schon am Abend vorher zeichnete sich ab, dass die Staffel wohl einen Vorsprung vor der Planung haben würde.

Nun, gegen 7:00 rief uns dann Thomas Traber vom Mannheimer Team an, dass er schon irgendwo südlich von Speyer ist und einen Schnitt von 40 km/h wohl weiter fahren wird, d.h. wir konnten uns darauf einstellen, dass wir so gegen 8:10 am Übergabepunkt begeben sollten. Leider kamen wir mit dem Frühstück nicht so recht in die Gänge, und gegen 8:00 rief uns Thomas wieder an, just als wir auf halbem Weg zum Übergabepunkt waren, dass er schon dort ist. Ich sagte ihm, dass er uns ein Stück entgegen kommen solle und wir trafen uns dann gegen 8:10 bei der Rheinbrücke in Maximiliansau. Von dort fuhren wir dann mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 37 durch die Umleitung in Maximiliansau auf unsere gewohnte Strecke entlang dem Rheinhauptdeich. Wir kamen recht gut voran, überquerten die nicht wahrnehmbare Grenze zu Frankreich auf der Höhe von Lauterbourg, kamen auch gut durch den Hafen von Lauterbourg, wo wegen eines Chemieunfalles der Weg am Abend zuvor noch gesperrt war. Dann ging es hinter Seltz endlich auf die wirklich schöne Strecke, dem Rheindamm-Wirtschaftsweg, das Wetter war super, die Temperatur ein wenig zu kalt fürs Optimum, aber die Stimmung war gut und wir genossen soweit die Fahrt. Andys GPS sagte uns dann plötzlich, dass wir nur noch 8 km vom Übergabepunkt Offendorf entfernt waren und da waren wir fast traurig, dass es so schnell nun vorbei war.

Am Ortseingang von Offendorf warteten schon Alex Schneider und Claus Caspary vom Team F21 auf uns mit einer Batterie Colaflaschen, dem diesjährigen Eustaffler-Topfuel. Nach einer fröhlichen Übergabe fuhren wir dann gemütlich fast den gleichen Weg bei herrlichem Wetter wieder zurück, überquerten den Rhein diesmal mit der Rheinfähre Seltz-Plittersdorf. Daheim bei mir angekommen setzten wir uns zur Muskelkaterprophylaxe (hat gewirkt!) in die Sauna in Hannos Keller-Wellnesscenter. Christof meinte, dass sich die lange Anfahrt von Österreich her gelohnt hatte, um bei der grossen Sache EUSTAFF mitzufahren. Vielen Dank auch nochmal an alle Mitfahrer für den Teamgeist.

Hanno

Bei der Übergabe in Offendorf

Einen Gesamtüberblick zur Eustaff 2002 gibt es unter

http://www.hpv.org/event/eustaff02/